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Universität Karlsruhe (TH)
Fakultät
für Informatik Die Fakultät für Informatik ist eine der größten deutschen Lehr- und Forschungseinrichtungen im Bereich der Informatik. Im Wintersemester 1969/70 begann die Universität Karlsruhe als erste deutsche Hochschule mit der Ausbildung von Diplom-Informatikern. Drei Jahre später, im Oktober 1972, wurde die Fakultät für Informatik gegründet. Mit ihren derzeit rund 1500 Studierenden, 26 Professoren und über 180 wissenschaftlichen Mitarbeitern hat sie sich zu einer der größten Fakultäten der Universität Karlsruhe und zu einer der bedeutendsten Informatik-Fakultäten Deutschlands entwickelt. Herausragend ist die unübertroffene Bandbreite, welche die Fakultät in Forschung und Lehre abdeckt. Sie reicht von der Rechnertechnologie und -architektur über die theoretische Informatik, Telematik, Programmsysteme, parallele und verteilte Systeme bis hin zu Anwendungen in den Ingenieurwissenschaften. Mit 26 Forschungsgruppen bietet die Fakultät die Grundlage für ungewöhnlich breit angelegte Forschungsaktivitäten in der Informatik. Viele Gruppen nehmen an großen interdisziplinären Forschungsprojekten und Sonderforschungsbereichen teil. Daran sind häufig ingenieurwissenschaftliche Fakultäten, andere Hochschulen und Forschungseinrichtungen beteiligt. Die Fakultät hat eine Reihe von Forschungseinrichtungen und Firmen der Computerindustrie in die Region angezogen. Diese ist als TechnologieRegion Karlsruhe bundesweit beispielgebend für das produktive Zusammenwirken von universitärer Forschung und Wirtschaft.
Institut für Angewandte Informatik
und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB) Das Institut AIFB beteiligt sich im Auftrag der Gesellschaft für Informatik am Projekt FIS-I. Prof. Dr. Andreas Oberweis, Prof. Dr. Wolffried Stucky und die Mitarbeiter aus ihrer Forschungsgruppe „Betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme“ vertreten im Projekt die Interessen der GI. Sie unterstützen dabei u. a. die grundlegende Konzeption und Weiterentwicklung von io-port.net sowie die Bereiche Qualitätssicherung und Öffentlichkeitsarbeit, Außerdem sind sie im Bereich der Datenerfassung und -zulieferung aktiv, zum Beispiel bei der Aufnahme der Reihe „Lecture Notes in Informatics“ (LNI) in io-port.net. Auch in zahlreichen weiteren Projekten erforscht das Institut AIFB Methoden, die gebraucht werden, um Informatiksysteme, Informationsprodukte und Informationsdienstleistungen fachgerecht zu gestalten. Der Schwerpunkt liegt auf Anwendungen zur Unterstützung und Verbesserung von inner- und zwischenbetrieblichen Arbeitsabläufen. Die Forschungsgruppen am Institut AIFB entwickeln praxisgerechte Anwendungssysteme zur Unterstützung und Verbesserung von Geschäfts- und Produktionsprozessen. In visionären Forschungsvorhaben widmen sie sich der Entwicklung und Erprobung neuer softwaregestützter Formen der Geschäfts- und Betriebsorganisation, wirtschaftlichen Einsatzmöglichkeiten mobiler Dienste und Technologien, Informatiksystemen, die sich selbst organisieren können, und der Weiterentwicklung des World Wide Web zu einem weitgehend automatisierten Kommunikations- und Arbeitsmittel. Rund zwei Drittel der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am Institut AIFB werden in Drittmittelprojekten im Rahmen öffentlicher Förderung (oft mit und für Unternehmen) sowie in Unternehmenskooperationen durchgeführt. Forschungsschwerpunkte der Forschungsgruppe „Betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme“ von Prof. Oberweis und Prof. Stucky sind „non-standard“-Informationssysteme, Strategische Informatikplanung und –organisation, Modellierung, Management und IT-Unterstützung von Geschäftsprozessen, Standard-Business-Software und E-Commerce-Lösungen, Mobiles Marketing sowie Sicherheitsfragen in Bezug auf Informationstechnologie, Informationsflüsse und Datenspeicherung. Die Lehre am Institut AIFB ist darauf ausgerichtet, Studierende für anspruchsvolle Führungsaufgaben in Wirtschaft und Wissenschaft zu qualifizieren. Das wird durch eine gründliche Informatik-Ausbildung erreicht, die maßgeschneidert zum gewählten wirtschafts- oder ingenieurwissenschaftlichen Studiengang passt. Die interdisziplinäre Ausbildung vermittelt den Studierenden eine für das Berufsleben vorteilhafte Mehrfachqualifikation.
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