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Universität Trier, Fachbereich Informatik |
Die Universität Trier, 1473 gegründet und in der Napoleonischen
Zeit aufgelöst, wurde 1970 als Campusuniversität wiedererrichtet.
Ihre Schwerpunkte sind sprach- und kulturwissenschaftliche Fächer,
Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Mathematik / Informatik
und Geowissenschaften. Mit derzeit rund 11.000 Studierenden gehört
sie zu den noch überschaubaren deutschen Universitäten. Die
Universität Trier im Vierländereck Deutschland, Frankreich,
Luxemburg und Belgien ist in Forschung und Lehre auf Europathemen, anwendungsbezogene
Studienkonzepte und fächerübergreifende Themen ausgerichtet.
Der Lehrstuhl "Datenbanken & Informationssysteme" (DBIS) ist Teil des Fachbereichs Informatik der Universität Trier. Die wichtigsten Forschungsbereiche sind: Datenbanksysteme, Information Retrieval und Digitale Bibliotheken. Eine Hauptaktivität ist der Betrieb und die Weiterentwicklung der Online-Bibliografie "DBLP" (Digital Bibliography & Library Project). Das mehrfach ausgezeichnete Projekt umfasst momentan mehr als 500.000 bibliografische Einträge aus allen wichtigen Sachgebieten der Informatik mit dem Schwerpunkt auf Datenbanksystemen. DBLP dient gleichzeitig als Testumgebung für neue Technologien z.B. für das Browsing und die Visualisierung komplexer Daten.